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Petra prozess

Tinnitus-Matching Die audiometrische Bestimmung der Tinnitus-Frequenz

Eine genaue Frequenzbestimmung des Tinnitus ist notwendig für das Gelingen der Tinnitus-Therapie mit Tinnitracks. Wird die Therapie mit einer falschen Tinnitus-Frequenz durchgeführt, könnte die Tinnitus-Therapie nicht wirken.

Wenn Sie Ihre Tinnitus-Frequenz nicht kennen, sollten Sie diese von Ihrem HNO-Facharzt im Rahmen Ihrer Tinnitus-Diagnose ermitteln lassen. Auch Hörgeräte-Akustiker sind kompetente Ansprechpartner, wenn es um eine reine Audiometrie geht.

Um Ihnen eine erste Orientierung zu ermöglichen, stellen wir Ihnen hier ein Tinnitus-Matching zur probeweisen Frequenzbestimmung Ihrer Tinnitus-Frequenz zur Verfügung.

Beachten Sie bitte, dass die Nutzung des Tinnitus-Matchings in keinem Fall die Diagnose Ihres Tinnitus durch medizinisches Fachpersonal ersetzen kann – siehe hierzu „Die Tinnitus-Diagnose“ weiter unten auf dieser Seite. Die ermittelte Tinnitus-Frequenz des Tinnitus-Matchings wird daher ohne Gewähr ausgegeben.


Das Tinnitus-Matching dient nur einer ersten Orientierung ohne Gewähr.
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Die Tinnitus-Diagnose

Die Diagnose von Tinnitus erfolgt durch eine HNO-ärztliche Untersuchung. Neben einer allgemeinmedizinischen Untersuchung erfordert sie auch eine Abklärung möglicher Auslöser des Tinnitus. Dies können z.B. Knalltraumata, eine bestehende Schwerhörigkeit, bestimmte Medikamente, orthopädische Probleme oder eine erhöhte psychologische Belastung sein. Art und Ausmaß einer eventuell vorliegenden Schwerhörigkeit lassen sich mittels einer Tonaudiometrie erfassen. Sie bildet ebenfalls die Grundlage für das Tinnitus-Matching, bei dem Frequenz und Laustärke des subjektiven Ohrgeräusches festgestellt werden. Die audiologische Diagnostik des Tinnitus ist notwendig, um eine Behandlung bzw. Therapiemaßnahmen einleiten zu können. Auch für die Tinnitus-Therapie mit Tinnitracks ist ein Tinnitus-Matching erforderlich.

Zur Ermittlung des Tonaudiogramms werden mit einem Audiometer Sinustöne im Bereich des menschlichen Gehörspektrums ausgegeben. Die Hörschwelle eines Ohres kann ermittelt werden, indem die Töne zunächst sehr leise auf dem Kopfhörer des Patienten dargeboten werden. Nun wird die Lautstärke erhöht, bis der Patient die Wahrnehmung des Tons signalisiert. Auf diese Weise wird die Hörschwelle für unterschiedliche Frequenzbereiche ermittelt.

Die Audiometrie ist für jedes Ohr einzeln vorzunehmen. Hierbei ist damit zu rechnen, dass der Audiometerton durch Körperschall auf das andere Ohr hinüber geleitet wird: Bei Vorliegen eines Hörverlusts ab 50dBHL empfiehlt sich hier die Beschallung des gerade nicht zu testenden Ohrs mit Rauschen (Vertäubung). So soll das eventuelle Übersprechen auf das nicht zu testende Ohr maskiert werden. Werden diese Maßnahmen nicht getroffen, könnte der Patient einen erfolgreich wahrgenommenen Ton signalisieren, obwohl er ihn nicht im getesteten, sondern im gegenüberliegenden Ohr hört.

Nach Ermittlung der Hörkurve des Patienten werden beim Tinnitus-Matching mit dem Audiometer Sinustöne zur Ermittlung der Tinnitus-Frequenz vorgegeben. Der Patient soll dann angeben, ob sein Ohrgeräusch höher oder tiefer ist. So wird sich der Tinnitus-Frequenz schrittweise angenähert. Dabei ist zu beachten, dass es zu Oktavverwechslungen der angebotenen Töne kommen kann. Darüber hinaus haben manche Patienten Schwierigkeiten, ihre Ohrgeräusche mit den Sinustönen des Audiometers zu vergleichen. In diesem Fall kann dem Patienten auch ein Schmalbandrauschen angeboten werden.

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