Tinnitracks für Versicherte der BKK Scheufelen

Die BKK Scheufelen übernimmt für ihre Versicherten die Kosten für die Tinnitracks Neuro-Therapie.

Die Tinnitracks Neuro-Therapie

Das Tailor-Made Notched Music Training (TMNMT) wurde zur gezielten Behandlung eines tonalen Tinnitus entwickelt. Es basiert auf den neuesten Erkenntnissen der modernen Hirnforschung.

Die Tinnitracks Neuro-Therapie ermöglicht diese Tinnitus-Behandlung, die leicht in Ihren Alltag zu integrieren ist. Zur Therapie hören Sie einfach Ihre Musik entspannt Zuhause oder unterwegs an.

Angebot für Versicherte der
BKK Scheufelen

Die BKK Scheufelen übernimmt für ihre Versicherten:
  • eine Tinnitracks Jahreslizenz
  • die präzise Frequenzbestimmung und
  • regelmäßige Kontrolltermine durch einen teilnehmenden HNO-Arzt in der Nähe
  • Ihr Arzt und Tinnitracks rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab - Sie müssen keinen Antrag stellen und keine Leistung selbst bezahlen. Eine Verordnung eines teilnehmenden HNO-Arztes genügt.

Haben Sie von Ihrem Arzt einen Aktivierungscode bekommen?

Klicken Sie hier zur Aktivierung
Tinnitracks mockup 01

Ablauf

Die Tinnitracks Neuro-Therapie erhalten Sie beim teilnehmenden HNO-Arzt und ist sehr einfach anzuwenden.

  • Step 01
    HNO-Arzt bestimmt die Tinnitus-Frequenz
  • Step 02
    Patient installiert die App
  • Step 03
    Tinnitracks analysiert, filtert und optimiert Musik des Patienten
  • Step 04
    Patient beginnt
    Tinnitus-Therapie

Ist die Therapie für mich geeignet?

Ihr Tinnitus erfüllt alle folgenden Kriterien:
  • chronisch (länger als drei Monate)
  • subjektiv (nur von Ihnen gehört)
  • stabil tonal (der Ton ist immer gleich)
Sie haben keinen starken Hörverlust.
Tinnitus Frequenzbereich: 200Hz - 20.000Hz
Hörverlust < 60db HL ½ Oktave unter der Tinnitus-Frequenz

Was benötige ich für die Neuro-Therapie?

Sie erhalten vom HNO-Arzt:
  • Tinnitus-Diagnose
  • Tinnitus-Frequenz
  • Tinnitracks Aktivierungscode
Zusätzlich benötigen Sie:
  • Ihre eigene Musik*
    (im MP3-, AAC-, FLAC- oder M4A-Format)
  • Ihr Smartphone (ab Android 4.0/ iOS 7.0)
  • Kopfhörer mit möglichst linearem Frequenzgang

* Bitte beachten Sie: Tinnitracks Neuro-Therapie selbst stellt keine Musik für die Therapie zur Verfügung. Zur Verwendung mit Tinnitracks Neuro-Therapie muss sich Ihre Musik in Ihrem Besitz befinden und in Form von digitalen Dateien vorliegen. Streaming-Dienste, wie Spotify oder Apple Music, werden derzeit nicht unterstützt.

Matching icon

Welche Frequenz hat Ihr Tinnitus-Ton?

Jetzt Frequenzbestimmung üben

Welche Kopfhörer sind geeignet?

  • Verwendung eines ohrumschließenden Kopfhörers oder In-Ear-Kopfhörers (Gehörganghörer)
  • mit geschlossener Bauart
  • kabelgebunden (kein Funk-Kopfhörer!)
  • mit möglichst geringen Kabelgeräuschen
  • mit möglichst linearem Frequenzgang
  • ohne aktive Lärmunterdrückung (Active Noise Cancellation)

Wie funktioniert die Tinnitracks Neuro-Therapie?

  1. Sie lassen sich von einem teilnehmenden HNO-Arzt untersuchen
  2. Sie registrieren sich bei Tinnitracks mit dem Aktivierungscode, den Sie von Ihrem HNO-Arzt erhalten
  3. Sie geben Ihre Tinnitus-Frequenz ein (erhalten Sie vom HNO-Arzt)
  4. Sie laden Ihre Lieblingsmusik in die Tinnitracks-App
  5. Die App filtert automatisch Ihre Musik und beurteilt das Therapiepotential
Soweit von Ihrem HNO-Arzt nicht anders verordnet, hören Sie Ihre gefilterte Musik
  • über 12 Monate
  • für mindestens 90 Minuten pro Tag
  • in möglichst ruhiger Umgebung.
Mehr zur Neuro-Therapie
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Beliebte Fragen

Grundsätzlich ist jeder hochwertige Kopfhörer für die Tinnitracks Neuro-Therapie geeignet. Um ein bestmögliches Therapie-Ergebnis zu erzielen, sollten Sie jedoch darauf achten, dass:

  • Ihre Kopfhörer den Klang nicht zu stark verzerren. Eine starke Verzerrung macht sich während des Musikhörens etwa durch ein schrilles „Kratzen“ oder Rauschen bemerkbar.
  • Sie Kopfhörer geschlossener Bauart verwenden, welche über eine gute Lärmdämpfung von Außengeräuschen verfügen. Besonders zu empfehlen sind hier ohrumschließende Kopfhörer in geschlossener Ausführung, oder auch In-Ear-Kopfhörer.
  • im Gegensatz hierzu gibt es auch Kopfhörer mit aktiver Lärmkompensation, welche sich weniger gut für die Neuro-Therapie mit aufbereiteter Musik eignen. Kopfhörer dieser Art bearbeiten das Audiosignal während der Wiedergabe mitunter erheblich, wodurch der Therapie-Effekt unter Umständen verringert werden kann.
  • Ihre Kopfhörer einen möglichst linearen Frequenzgang aufweisen, d.h. dass der Kopfhörer die im Audiosignal enthaltenen Frequenzen nicht zu stark verstärkt oder abschwächt. Bei handelsüblichen Kopfhörern namhafter Hersteller ist allerdings nicht von Nichtlinearitäten auszugehen, welche die Neuro-Therapie stark beeinflussen können.
  • Ihre Kopfhörer per Kabel an das Abspielgerät angeschlossen werden. Funk-Kopfhörer können durch die komprimierte Signal-Übertragung die therapeutische Qualität Ihrer individuell aufbereiteten Musiktitel vermindern.

Generell sollten Sie während der Anwendung der Tinnitracks Neuro-Therapie für eine möglichst ruhige Umgebung sorgen. Bitte beachten Sie hierbei, dass wir Alltagsgeräusche (Blätterrascheln, entfernter Verkehrslärm etc.) oft unbewusst ausblenden und daher oft versehentlich überhören.

Empfehlungen auf einen Blick:

  • Verwendung eines ohrumschließenden Kopfhörers oder In-Ear-Kopfhörers
  • mit geschlossener Bauart
  • kabelgebunden (kein Funk-Kopfhörer)
  • mit möglichst linearem Frequenzgang
  • ohne aktive Lärmunterdrückung (Active Noise Cancelation)
  • in möglichst ruhiger Umgebung.

Für die Tinnitracks Neuro-Therapie benötigen Sie lediglich ein Android- oder iOS-Smartphone, einen geeigneten Kopfhörer und ihre eigene Musik:

Abspielgerät:

Mit der Tinnitracks-App für Android können Sie Ihre individuell aufbereiteten Musiktitel mit jedem Google Smartphone und Tablet mit Android-Betriebssystem ab Version 4.4 nutzen.

Mit der Tinnitracks-App für iOS können Sie Ihre individuell aufbereiteten Musiktitel mit jedem Apple Smartphone und Tablet mit iOS-Betriebssystem ab Version 9.3 nutzen.

Es wird empfohlen, dass auf Ihrem Abspielgerät mindestens 1 GB freier Speicherplatz vorhanden ist.

Kopfhörer:

Der Frequenzgang des für die Neuro-Therapie verwendeten Kopfhörers sollte möglichst linear sein. Das bedeutet, dass er keine Frequenzbereiche verstärkt oder dämpft und somit ein vollständig neutrales Klangbild aufweist. In Kooperation mit Sennheiser bietet die Tinnitracks Neuro-Therapie die präzise Optimierung Ihrer Musik auf ausgesuchte Sennheiser-Kopfhörer an, die auch im Paket mit der Neuro-Therapie angeboten werden. Ihr Vorteil: Der Kopfhörer behält bei regulärem Gebrauch den von Sennheiser abgestimmten Frequenzgang und kann gleichzeitig mit optimiertem Frequenzgang für die Neuro-Therapie eingesetzt werden.

Sollten Sie einen anderen Kopfhörer verwenden wollen, muss dieser folgende Eigenschaften besitzen:

  • Verwendung eines ohrumschließenden Kopfhörers oder In-Ear-Kopfhörers
  • mit geschlossener Bauart
  • kabelgebunden (kein Funk-Kopfhörer und kein Bluetooth-Kopfhörer!)
  • mit möglichst linearem Frequenzgang
  • ohne aktive Lärmunterdrückung (Active Noise Cancelation)

Eigene Musik:

Die Musik, die Sie verwenden können, muss sich in Ihrem Besitz befinden und in Form von digitalen Dateien vorliegen. Streaming-Dienste, wie Spotify oder Apple Music, werden nicht unterstützt. Die Tinnitracks Neuro-Therapie unterstützt folgende Dateiformate: MP3, FLAC und M4A.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir derzeit nicht mit Streaming Dienstleistern wie z.B. Internetradios, Spotify oder Apple Music zusammenarbeiten.

In der Tinnitracks Neuro-Therapie können Sie sowohl auf Ihrem iOS- oder Android-Smartphone als auch auf Ihrem Tablet automatisch alle auf Ihrem Gerät befindlichen Musikdateien filtern, die sich in Ihrem Besitz befinden. Musik von Streaming-Anbietern gehört in der Regel leider nicht dazu.

Soweit vom HNO-Arzt nicht anders verordnet, ist die Neuro-Therapie geeignet bei Tinnitus mit der HNO-ärztlichen Diagnose:

  • subjektiv
  • chronisch
  • tonal mit stabiler Tinnitus-Frequenz
    (200 Hz - 20 kHz)
  • Hörverlust geringer als 60 dB HL
    (1/2 Oktave unter der Tinnitus-Frequenz).

 

Weiterführende Informationen

Subjektiver Tinnitus:

Ein Tinnitus ist subjektiv, wenn die vom HNO-Arzt durchgeführte Diagnose keine physische Schallquelle im Körper des Patienten ergibt (z.B. rauschende Blutgefäße o.ä.).

Chronischer Tinnitus:

Als chronisch wird Tinnitus bezeichnet, wenn er länger als 3 Monate besteht.

Tonaler Tinnitus mit stabiler Tinnitus-Frequenz:

Bei einem tonalen Tinnitus lassen sich die Ohrgeräusche als Ton beschreiben, ähnlich einem Piepen, Pfeifen, Summen oder Klingeln. Klingt der Tinnitus eher wie ein Rauschen, handelt es sich nicht um einen tonalen Tinnitus.

Die Tinnitus-Frequenz beschreibt die Tonhöhe Ihres tonalen Tinnitus. Eine Tinnitus-Frequenz ist stabil, wenn die Frequenzbestimmung zu verschiedenen Zeitpunkten die gleiche Tonhöhe liefert (z.B. 4000 Hz). Beachten Sie, dass viele Menschen eine Änderung der Tinnitus-Lautstärke fälschlicherweise für eine Änderung der Tinnitus-Frequenz halten. Tatsächlich ändert sich die Tonhöhe eines tonalen Tinnitus nur äußerst selten.

Besonders bei neuaufgetretenen Ohrgeräuschen kann es häufiger vorkommen, dass sich das Ohrgeräusch zu ändern scheint. Der Erfolg einer TMNMT-Therapie hängt maßgeblich mit davon ab, dass die Tinnitusfrequenz genau bestimmt werden kann. Bei einem sich verändernden Ohrgeräusch ist dies mindestens fraglich. Konsultieren Sie zur Abklärung Ihres Ohrgeräusches und Ihrer Behandlungsmöglichkeit mit Tinnitracks Ihren behandelnden HNO-Arzt.

Hörverlust geringer als 60dB HL:

Eine halbe Oktave unterhalb der Tinnitus-Frequenz sollte der Hörverlust nicht stärker sein als 60 dB HL.

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